iPad 3 ab 16. März 2012 in Deutschland verfügbar

An diesem Freitag, dem 16. März 2012, erscheint das iPad 3. Wer noch unschlüssig ist, ob er sich das neue Tablet von Apple zulegen soll, findet hier als Entscheidungshilfe eine Faktenübersicht.

Nach der Vorstellung des iPad 3 Anfang März waren Fans ein wenig enttäuscht über den ausgebliebenen aber erhofften Innovationssprung gegenüber dem Vorgängermodell iPad 2. Dennoch bietet das neue Tablet einige Verbesserungen, die sicherlich viele Gadget-Vernarrte zu einem Kauf des Geräts motivieren werden.

iPad 3

Die größte Änderung ist die Verwendung des laut Apple am höchsten auflösenden Displays im Mobile-Bereich. Der 24,6 cm Bilddiagonale messende Touchscreen nutzt eine Auflösung von 2048 mal 1536 Bildpunkten. Dank dieser Eigenschaft darf sich erstmals ein Tablet aus dem Hause Apple eines sogenannten Retina-Displays rühmen. Wie schon beim iPhone 4 ist das menschliche Auge nicht in der Lage, einen Pixel als solchen zu erkennen.

Eine für deutsche Nutzer eher unerhebliche Neuerung ist die Unterstützung von LTE. Der neue Mobilfunkstandard befindet sich aktuell noch in der Aufbauphase, nur wenige Großstädte unterstützen die bis zu 73 Mbps Bandbreite. Erschwerend kommt hinzu, dass Apples neuer Tablet auf die amerikanischen Frequenzen ausgelegt ist und dementsprechend ohne Modifikation nicht im deutschen LTE-Netz genutzt werden kann. Doch natürlich müssen iPad 3-User hierzulande nicht ohne mobiles Internet auskommen: UMTS wird selbstverständlich unterstützt.

Die Auflösung der integrierten Kamera hat Apple ordentlich nach oben geschraubt. Ein 5 Megapixel-Sensor nimmt scharf aufgelöste Bilder auf. Unterstützt wird er dabei von einem Bildstabilisator. Videoaufnahmen in Full HD-Qualität sind jetzt auch mit einem iPad möglich.

Siri, die praktische Spracherkennung, die Apple mit dem iPhone 4S eingeführt hat, kommt auch beim iPad 3 zum Einsatz – allerdings nur in abgespeckter Form. Immerhin eignet sich die “Light-Version” zur Umwandlung einer Sprachaufnahme in ein Textdokument. Wer nicht gerne in die Tasten greift, wird diese Funktion zu schätzen wissen.

Das Gehäuse des iPad 3 ist gegenüber seinem Vorgänger nur unwesentlich dicker geworden. Mit einer Dicke von 9,4 mm ist das iPad nach wie vor ein ausgesprochen flaches Tablet. Und mit einem Gewicht von 635 Gramm liegt es immer noch leicht in der Hand.

Das iPad 3 wird in insgesamt 6 Versionen ausgeliefert. Die WLAN-Varianten kosten 479 Euro (16 GB), 579 Euro (32 GB) und 679 Euro (64 GB). Die gleiche Preisabstufung wendet Apple für die 4G-Modelle an und verlangt demnach 599 Euro (16 GB), 699 Euro (32 GB) und 799 Euro (64 GB). Das iPad 2 ist ab 399 Euro erhältlich.

Quelle: bild.de

 

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